"DER LADEN (Erster Abend)"

nach Erwin Strittmatter
Theaterfassung: Holger Teschke
Regiefassung: Mario Holetzeck und Bettina Jantzen

URAUFFÜHRUNG
PREMIERE Samstag, 9. Juni 2012

Rollen: Herr Schneider, Lehrer Heier, Frede Worreschk

Inhalt

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Bericht vom rbb

Presse

Nächste Vorstellungen

04.12.2013, Mitwoch, 19:00 Uhr

28.12.2013, Samstag, 19:00 Uhr


Inhalt:
Esau Matts Erinnerungswelten sind gezeichnet von der Niederlausitzer Heidelandschaft, duften nach Brot aus der elterlichen Backstube, senden einen scharfen Windzug vom Rohrstock aus der Dorfschule und flirren vom Hauch des ersten Kusses. Der erwachsene Mann und Schriftsteller Esau taucht in Erlebnisse seiner Kinder- und Jugendzeit ein. Er sucht Selbsterkenntnis, er will verstehen, wie er wurde, was er zu sein scheint. Seine Eltern betreiben mit Kredit der Großeltern in dem kleinen Dorf Bossdom eine Bäckerei mit Kolonialwarenladen – und mittendrin ist der Junge Esau. Mutters und Vaters Ringen um die Existenz fordert Geschäftsgeist und klugen Umgang mit Geld. Aber es funken ihre Sehnsüchte nach der großen Welt und dem großen Glück dazwischen. Und so landen verhinderte Seiltänzerinnen und Gentlemen hart auf dem sandigen Bossdomer Boden. Auf dem gibt es Ärger mit Behörden und bitteren Streit mit den Großeltern um Schulden und fehlgeschlagene Geschäfte, um illegale Überlebenstricks und erotische Versuchungen. Als junger Mann macht Esau seine ersten sexuellen Erfahrungen und startet dichterische Versuche. In Bossdom und in der Kleinstadt Grodk, wo er die hohe Schule besucht, erfährt er, wie die große Politik auf das Leben der kleinen Leute einwirkt. Zwischen „Weltkrieg römisch eins“, den folgenden Wirtschaftskrisen und den Vorboten einer Welt, die ihn in den „Weltkrieg römisch zwei“ führt, muss Esau seinen eigenen Weg finden.

Unter der Regie von Mario Holetzeck bringt das Staatstheater Cottbus zwei Theaterabende nach Erwin Strittmatters DER LADEN zur Uraufführung. Autor Holger Teschke konzentriert sich im Ersten Abend auf Motive des 1. und 2. Teils der Romantrilogie. Nach der Premiere im Juni 2012 folgen im Herbst weitere Veranstaltungen, die sich mit dem geliebten und umstrittenen Schriftsteller auseinandersetzen.

 

Presse:

-> KRITIK: Märkische Oderzeitung

-> KRIRIK: Märkische Allgemeine

 

 

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